👮‍♀️🚙Polizeikontrolle: Was muss ich tun – was nicht?
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👮‍♀️🚙Polizeikontrolle: Was muss ich tun – was nicht?

„Führerschein und Fahrzeugschein bitte!“ – mit dieser Aufforderung beginnt fast jede Polizeikontrolle, der sich ein Autofahrer manchmal unterziehen muss. Dann können weitere, teils unangenehme Fragen und Forderungen folgen. Doch, musst ich überhaupt antworten? Was muss ich tatsächlich tun und was kann ich getrost sein lassen? In diesem Artikel verraten wir dir deine Rechte und Pflichten während einer Polizeikontrolle.
Das solltest du über Polizeikontrollen wissen‼️

Als Autofahrer musst du nicht jeder Aufforderung von Polizeibeamten bei einer Verkehrskontrolle nachkommen. Wenn dich die Polizei herauswinkt bzw. zum Anhalten auffordert, gilt grundsätzlich: Ruhe bewahren, bei der nächstmöglichen Gelegenheit anhalten und der Polizei dies durch Blinken oder langsameres Fahren anzeigen. Der Aufforderung, einem Polizeifahrzeug nachzufahren, musst du unbedingt folgen. Bei Missachtung des Anhaltezeichens drohen 70 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg.Während der Kontrolle solltest du dich immer so verhalten, dass sich die Polizisten nicht bedroht fühlen. Klingt selbstverständlich, doch Missverständnisse, wie bei einem hastigen Griff zum Handschuhfach, gibt es schnell. So solltest du nachts bei eingeschalteter Innenbeleuchtung im Auto warten, bis dich der Beamte anspricht. Auf informative Fragen, etwa wo du herkommst, musst du nicht antworten. Personalien müssen jedoch bekanntgegeben, Fahrzeugpapiere und Führerschein ausgehändigt werden.Bei Verdacht auf eine Verkehrsstraftat oder Ordnungswidrigkeit musst du dich nicht zum Vorwurf äußern. Bleibt die Belehrung durch die Polizei hierüber aus, kann die Aussage des Fahrers später nicht oder nur sehr eingeschränkt gegen ihn verwendet werden. In jedem Fall sollte sich jeder überlegen, ob und wie er sich zu einem Vorwurf äußert. Oft empfiehlt es sich darauf hinzuweisen, dass man erst juristischen Rat einholen möchte.
Des Weiteren liegt es nicht in deiner Pflicht, mitzuwirken, wenn die Polizei das Fahrzeug technisch oder nach mitgeführten Gegenständen untersucht. Im Auto verbotene Gegenstände, etwa Radarwarner, dürfen die Beamten sofort sicherstellen.Niemand ist verpflichtet, einer Atemalkoholmessung (Blasen ins Messgerät) oder einem Drogenschnelltest (Urincheck mittels Teststreifen) zuzustimmen. Verweigert du dies, wird dich die Polizei allerdings zur Blutabnahme zur nächsten Wache mitnehmen. Wer weder Alkohol noch Drogen konsumiert hat, sollte dem Test zustimmen, um so schnell wie möglich weiterfahren zu können.Niemand ist gezwungen, an Ort und Stelle ein Verwarnungsgeld zu zahlen. Bei einem Bußgeld ab 60 Euro – zum Beispiel für einen Rotlichtverstoß – muss die Polizei ein Bußgeldverfahren einleiten. Der Bescheid wird dann zugeschickt.Textquelle: © Manuel Montefalcone, Redaktion Freie Werkstatt (mit Material von ADAC)

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