>> 📢🚘 INFO >>Das solltest du wissen, wenn du dein Auto verleihst
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>> 📢🚘 INFO >>Das solltest du wissen, wenn du dein Auto verleihst

„Kannst Du mir Dein Auto leihen?“ Die wenigsten Fahrzeugbesitzer schlagen einem guten Freund diese Bitte ab. Doch wenn sie bei einem Unfall auf dem Schaden sitzen bleiben, kann das die Freundschaft auf eine harte Probe stellen. Wer unnĂśtigen Streit vermeiden will, sollte deshalb einen Leihvertrag abschließen.
Bei einem Unfall mit dem geliehenen Auto zahlt die Kfz-Haftpflichtversicherung den Schaden am Fahrzeug des Unfallgegners genauso, als wenn der Fahrzeughalter selbst gefahren wäre. Doch dann stuft sie in der Regel den Schadenfreiheitsrabatt zurßck. So entstehen dem Autobesitzer Kosten, die bei der Haftpflichtversicherung schnell einige hundert Euro pro Jahr betragen kÜnnen. Die HÜhe hängt davon ab, welche Rabattstufe der Vertrag hatte und wie weit er zurßckgestuft wird. Auch auf die folgenden Jahre wirkt sich die Rßckstufung aus.
Hinzu kommt die mĂśgliche Selbstbeteiligung in der Kaskoversicherung. Ist der Wagen gar nicht kaskoversichert, muss der Halter den Schaden an seinem eigenen Auto komplett selbst bezahlen.
Beim Verleihen des Wagens ist es deshalb wichtig, vorher zu klären, wer für mögliche Schäden oder Strafzettel aufkommt – etwa mit einem Leihvertrag. Vorlagen hierfür finden Verbraucher im Internet, zum Beispiel bei den großen Automobilclubs. Damit es nicht zum Streit kommt, ist sinnvoll, dort auch Vorschäden, wie Dellen oder Schrammen, aufzulisten. Außerdem sollte beachtet werden:

Wer bei seiner Autoversicherung als alleiniger Fahrer eingetragen ist, sollte sein Auto besser nicht verleihen. Bei einem Unfall kann die Versicherung den Vertrag umstellen und die zusätzlichen Beiträge nachfordern – auch Vertragsstrafen oder LeistungskĂźrzungen sind mĂśglich.
Autobesitzer sollten sichergehen, dass der Fahrer einen gßltigen Fßhrerschein hat. Falls nicht, muss die Kaskoversicherung bei einem Unfall nicht zahlen. Fßr Haftpflichtschäden kommt die Versicherung zwar in der Regel trotzdem auf, kann aber vom Fahrer und vom Versicherten einen Teil der Aufwendungen zurßckfordern oder sogar eine Strafanzeige stellen.
Wer das Auto leiht, sollte vorher feststellen: Ist das Auto noch verkehrssicher? – Ein Blick auf die Prüfplakette zeigt z. B., ob die Hauptuntersuchung noch gültig ist. Falls nicht, muss das Auto stehen bleiben.

Textquelle: Š Manuel Montefalcone, Redaktion Freie Werkstatt (mit Material von R+V)

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